Risiken beim Verlegen von Parkett- und Bodenbelägen auf Verbundestrich im Neubau

Risiken beim Verlegen von Parkett- und Bodenbelägen auf Verbundestrich im Neubau
Risiken beim Verlegen von Parkett- und Bodenbelägen auf Verbundestrich im Neubau

Risiken beim Verlegen von Parkett- und Bodenbelägen auf Verbundestrich im Neubau

Risiken beim Verlegen von Parkett- und Bodenbelägen auf Verbundestrich im Neubau

Die Wahl des richtigen Bodenbelags ist eine der entscheidendsten Entscheidungen beim Bau oder der Renovierung eines Hauses. Insbesondere das Verlegen von Parkett- und Bodenbelägen auf Verbundestrich birgt spezifische Risiken, die sowohl die Langlebigkeit des Bodenbelags als auch die Gesundheit der Bewohner beeinflussen können. In diesem Artikel werden wir die verschiedenen Risiken beleuchten, die beim Verlegen von Parkett und anderen Bodenbelägen auf Verbundestrich im Neubau auftreten können.

Was ist Verbundestrich?

Bevor wir uns mit den Risiken befassen, ist es wichtig, zu verstehen, was Verbundestrich ist. Verbundestrich ist eine spezielle Art von Estrich, die direkt auf den Untergrund aufgebracht wird, ohne eine Trennschicht. Diese Methode wird häufig in Neubauten verwendet, da sie eine schnelle und kostengünstige Lösung bietet. Verbundestrich hat jedoch einige Eigenschaften, die bei der Verlegung von Bodenbelägen berücksichtigt werden müssen.

Die Risiken im Detail

Die Risiken beim Verlegen von Parkett- und Bodenbelägen auf Verbundestrich lassen sich in mehrere Kategorien unterteilen:

1. Feuchtigkeit

Eine der größten Herausforderungen beim Verlegen von Bodenbelägen auf Verbundestrich ist die Feuchtigkeit. Estrich benötigt Zeit, um auszuhärten und die enthaltene Feuchtigkeit abzugeben. Wenn der Bodenbelag zu früh verlegt wird, kann dies zu ernsthaften Problemen führen:

  • Schimmelbildung: Hohe Feuchtigkeit kann Schimmel und andere gesundheitsschädliche Mikroorganismen fördern.
  • Verzogene Böden: Parkett kann sich bei zu hoher Feuchtigkeit verziehen oder aufquellen.
  • Haftungsprobleme: Kleber und andere Materialien können bei zu hoher Feuchtigkeit nicht richtig haften.

Eine Studie des Bauforum24 zeigt, dass über 30% der Schäden an Parkettböden auf fehlerhafte Feuchtigkeitsmessungen zurückzuführen sind. Daher ist es entscheidend, die Feuchtigkeit des Estrichs vor der Verlegung zu messen.

2. Temperatur

Die Temperatur spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Verlegung von Bodenbelägen. Zu hohe oder zu niedrige Temperaturen können die Eigenschaften des Estrichs und des Bodenbelags negativ beeinflussen:

  • Dehnung und Schrumpfung: Materialien dehnen sich bei Wärme aus und ziehen sich bei Kälte zusammen, was zu Rissen und anderen Schäden führen kann.
  • Klebebindung: Bei extremen Temperaturen kann die Klebebindung beeinträchtigt werden, was die Langlebigkeit des Bodenbelags gefährdet.

Eine Untersuchung des Hausjournals hat gezeigt, dass die optimale Temperatur für die Verlegung von Parkett zwischen 18 und 22 Grad Celsius liegt.

3. Bewegung und Setzung

Neubauten sind oft noch in Bewegung, da sich die Materialien setzen. Diese Bewegung kann zu Problemen führen:

  • Risse im Estrich: Setzungsrisse können entstehen, die sich auf den Bodenbelag übertragen.
  • Fugenbildung: Bei unzureichender Flexibilität des Bodenbelags können Fugen entstehen, die nicht nur unschön sind, sondern auch die Funktionalität beeinträchtigen.

Eine Fallstudie von Bodenbelag24 zeigt, dass in 25% der Fälle, in denen Parkett auf unzureichend ausgehärtetem Estrich verlegt wurde, erhebliche Schäden auftraten.

4. Materialwahl

Die Wahl des richtigen Materials ist entscheidend für die Langlebigkeit des Bodenbelags. Nicht alle Bodenbeläge sind für die Verlegung auf Verbundestrich geeignet:

  • Parkett: Hochwertiges Parkett kann auf Verbundestrich verlegt werden, jedoch muss auf die richtige Feuchtigkeit geachtet werden.
  • Laminat: Laminat ist oft weniger empfindlich, kann aber bei falscher Verlegung ebenfalls Probleme verursachen.
  • Teppichboden: Teppich kann Feuchtigkeit speichern und sollte daher mit Vorsicht verwendet werden.

Die Wahl des falschen Materials kann zu vorzeitigen Schäden und hohen Kosten führen. Eine umfassende Beratung durch Fachleute ist daher ratsam.

5. Verarbeitung

Die richtige Verarbeitung ist entscheidend für den Erfolg der Verlegung. Fehler in der Verarbeitung können zu erheblichen Problemen führen:

  • Unzureichende Vorbereitung: Der Estrich muss vor der Verlegung gründlich gereinigt und vorbereitet werden.
  • Falsche Verlegetechnik: Die Wahl der falschen Verlegetechnik kann zu Schäden führen.
  • Unzureichende Trocknungszeit: Der Estrich muss ausreichend Zeit zum Trocknen haben, bevor der Bodenbelag verlegt wird.

Eine Umfrage unter Handwerkern auf Handwerk.com ergab, dass 40% der Schäden auf unsachgemäße Verarbeitung zurückzuführen sind.

Zusammenfassung

Das Verlegen von Parkett- und Bodenbelägen auf Verbundestrich im Neubau birgt zahlreiche Risiken, die sowohl die Langlebigkeit des Bodenbelags als auch die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen können. Zu den wichtigsten Risiken gehören:

  • Feuchtigkeit, die zu Schimmelbildung und Haftungsproblemen führen kann.
  • Temperatur, die die Eigenschaften der Materialien beeinflusst.
  • Bewegung und Setzung des Neubaus, die Risse und Fugenbildung verursachen können.
  • Die Wahl des falschen Materials, die zu vorzeitigen Schäden führen kann.
  • Fehler in der Verarbeitung, die den Erfolg der Verlegung gefährden.

Um diese Risiken zu minimieren, ist es ratsam, sich von Fachleuten beraten zu lassen und alle notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Bodenbelag nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch langlebig und funktional ist.

Stefan

Hi, hier sollten ja eigentlich ein paar Dinge über mich stehen, wie zum Beispiel: dann und dann hier und dort geboren, da herumgekommen und dort nicht weg gekommen, nachdem er dieses und jenes gemacht hat, aber jetzt eben doch was anderes macht, entgegen seiner damaligen Vorstellungen und Wünsche. Viel Spaß beim Lesen.

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